Tanz der Vampire

Unsere Musical-Fahrt im Schuljahr 2003/2004

Schon lange war die Musicalreise nach Hamburg geplant, es sollte ja schließlich ein Höhepunkt unserer Schulzeit werden. Am 04.03.2004 war es dann endlich soweit, es ging los. 

Mit 2 Komfortablen Reisebussen fuhren wir von Pulsnitz ab. Wir das sind die neunten Klassen der Realschule Pulsnitz und die dazugehörigen Lehrer.

7 ½ Stunden Autobahnfahrt.
7 ½ Stunden Spannung.

Natürlich haben wir uns diese lange Fahrt nicht nur angetan um das Musical zu sehen, nein, auch andere Punkte standen auf unserem Reiseplan.


Ein guter Draht zum Fahrer ist viel wert...

Das ist Hamburg, nicht New Orleans

Das erste war eine Hafenrundfahrt in kleinen Kuttern mit einem sehr originellen Kapitän und dem einen oder anderen Seekranken Passagier. Nach dieser Schaukeltour fuhren wir mit den Bussen zu unserer Unterkunft, einer Jugendherberge in Nähe der Reeperbahn. Langsam wurden die Nervosität und die Neugier spürbar, auch wegen der bevorstehenden Zimmerverteilung, welche ja immer ein besonderes Ereignis ist.

In der Herberge gab es dann auch noch Abendessen, dieses ist aber den Geschmacksnerven nach zu urteilen, nicht besonders erwähnenswert. Viel wichtiger ist die Zeit vor der Abfahrt der Busse zur „Neuen Flora“, dem Ort des Musicals, in diesen Minuten ( oder auch ein paar mehr) wollte fast jeder zur hübschesten Person werden, denn so ein Ereignis muss man ja schließlich gebührend würdigen.


Gehören die zu uns ????

Hier wohnen die Vampire

Punkt 18:45 Uhr oder auch 2 Minuten danach, saßen alle Schönheiten wieder in Bussen und es ging endlich los zum Musical „Tanz der Vampire“.

Im Theater hatten wir ziemlich gute Plätze erwischt, zum Teil an den Eingängen der Darsteller.

Um 20:00 Uhr ging es los, alles wurde still, das Licht ging langsam aus  und die Spannung stieg.

Der 1. Akt begann. Die Musik, die Akteure und die ganze Szenerie der Bühne fesselte jeden an seinen Stuhl und kaum einer bewegte nicht die Füße im Takt zu den Liedern.

Am Ende des 1. Aktes, während einer Pause, kam dann so manche Fragen auf: Wie funktioniert diese Technik? Bleibt es so spannend? War die Schauspielerin der „Sarah“ wirklich nackt? Nun ja nicht auf jede Frage bekamen wir eine Antwort.

Dann begann der 2: Akt. Er sollte noch spannender werden als der, denn nun trieben die Vampire ihr Unwesen auch im Zuschauerraum und nicht jeden Vampir konnte man zum kuscheln gern haben. Aber es stellte sich heraus, dass der 2. Teil genauso gut war wie der 1. .

Aber alles was so aufregend und schön ist geht auch wieder vorbei. Leider. Wir waren aber nicht die einzigen begeisterten Zuschauer dieser Vorstellung, nein, das große Publikum applaudierte fast vier Minuten lang stehend den Darstellern und Musikanten.

Nun hieß es wieder: Ab in die Busse. Noch eine Runde über die Reeperbahn und dann zurück zur Herberge. Aber nach diesem aufregenden Tag dachte noch keiner ans Bett gehen, also machten sich sehr viele von uns noch einmal auf. Eine kleine Nachtwanderung über die Reeperbahn. Nach der Wanderung war es der feste Wille vieler Schüler diese Nacht nicht mit schlafen zu vergeuden, was allerdings nur zum Teil geschafft wurde.

 

Am nächsten Morgen ging es schon wieder los: Alles einsteigen. Langsam dämmerte es uns, die geplante Stadtrundfahrt.

Mit einem Stadtführer fuhren wir nun durch ganz Hamburg, St. Pauli, die Speicherstadt und vieles mehr. Mach einer hat vermutlich nur noch die Reeperbahn gesehen und dann in seinen Träumen geschwelgt.

Nach der Rundfahrt blieb noch Zeit für einen kleinen Einkaufsbummel und dann ging es wieder zurück.

7 ½ Stunden Autobahn nach Pulsnitz.
7 ½ Stunden, um die Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen

(Diana Rochner, 9b)

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