Exkursion nach Weimar
–Buchenwald am 2. April 2004
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| Der Anlass der Fahrt war die in diesem Jahr stattfindende Jugendweihe für uns Schüler der Klasse 8d . Wir trafen uns 8:35 Uhr am Lindengasthof in Oberlichtenau. Die Klasse 9e beteiligte sich an der Fahrt, um den Reisebus besser auszulasten. Als dann der Pulsnitztal – Bus das Tal entlang alle eingesammelt hatte, fuhren wir los. Die Fahrt war sehr lustig und unterhaltsam, weil wir einen Film sehen und Musik anhören konnten. Unsere Begleiter waren Frau Reppe, Frau Günther und Herr Hauffe. Nach etwa 2 Stunden Fahrt machten wir eine kleine Pause an einer Raststätte. Dort trank mancher Cappuccino (vom Busfahrer Thomas liebevoll zubereitet) und gab die ersten Euro seines Reisegeldes für andere Sachen aus. Schon eine halbe Stunde später kamen wir in Weimar an. | |
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Dort unternahmen wir mit Herrn Hauffe einen „Eilstadtrundgang“, denn wir hatten nur 45 Minuten Zeit dafür. Das Goethe – Schiller - Denkmal war im Rietscheljahr selbstverständlich die erste Station. Dort wurden beide Klassen fotografiert. Als nächstes liefen wir zuerst am Schiller - und dann am Goethehaus vorbei. Es gab jeweils Kurzinfos von Herrn Hauffe. Dann liefen wir durch den Park an der Ilm. Wir wollten uns das Denkmal für W. Shakespeare ansehen, aber dieses war noch verpackt vom Winter. Als wir wieder zurück gingen, sahen wir den Bibliotheksturm des Goethe – Schiller - Nationalarchives. Der sah aus wie ein Wasserturm. Wir überquerten den Markt auf unserem Weg zurück zum Bus . Nun ging es unserem Hauptziel, dem Ettersberg, entgegen. |
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Während der Anfahrt zum KZ- Buchenwald mussten wir über die „Blutstraße“ fahren. Sie bekam ihren Namen von den vielen Toten, die es beim Bau gegeben hatte. Als erstes sahen wir einen Film, der uns das Leben im KZ- Buchenwald zeigte und frühere überlebende Gefangene berichteten vom Alltag. Das war schon beeindruckend. Danach bekamen wir jeder einen technischen Führer in Form eines MP 3- Players. Nun besichtigten wir das KZ- Buchenwald in kleinen Gruppen. Wir gingen durch das große Eingangstor und gelangten auf ein riesiges Gelände, wo früher die Gefangenen aufmarschieren mussten und ihre Behausungen standen. Wir besichtigten unter anderem die wahrscheinlich schlimmsten Orte des großen Geländes: die Genickschuss – Anlage und das Krematorium. Dort wurden die Leichen der vielen Opfer verbrannt. Auch wenn wir keinen direkten Bezug mehr zu den Geschehnissen im KZ haben, sind wir trotzdem sehr betroffen, was unsere Vorfahren vor ca. 60 Jahren einerseits getan haben und anderseits aushalten mussten. |
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Als
wir vor den alten SS –
Kasernen des KZ Buchenwald standen, waren wir gespannt, was wir sehen würden.
Dann begannen wir den Rundgang in Gruppen. Schnell wurde allen klar,
welche furchtbaren Sachen sich hier abgespielt hatten. Viele verbargen ihr
Erschrecken hinter Witzeleien.
Doch als uns klar wurde, was vor reichlich 60 Jahren hier passiert ist,
verging uns die Lust zu scherzen. Immer mehr Grausamkeiten der SS –
Leute wurden uns offenbart während des 3 - stündigen Rundgangs. Mehrere
Ausstellungen, über das Gelände verteilt, verdeutlichten uns das Leid
der ehemaligen KZ – Häftlinge. Nach unserem Rundgang besuchten wir noch
die Ringgräber und den großen Glockenturm, der imposant in den Himmel
ragt und an die Opfer des Konzentrationslagers erinnern soll. |
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Wir wandten uns wieder der Gegenwart zu und fuhren gen Heimat. Wir machten noch einen Zwischenstop bei Mc Donald’s, um neue Kräfte zu tanken. Die Heimfahrt wurde wieder sehr angenehm und wir kamen gegen halb sieben in Reichenbach an. Alle Fahrtteilnehmer gingen mit vielen angenehmen aber auch bedrückenden Eindrücken nach Hause. Die Schüler der Klasse 8D |
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