Sportfest im SeniorenheimGelebte Toleranz -miteinander füreinander- Die Schüler der Klasse 6a der Ernst-Rietschel-Mittelschule Pulsnitz erlebten am 17. Mai einen ganz besonderen Tag. Lange hatten sie sich gemeinsam mit der Ethiklehrerin Frau Eckardt und ihrer Klassenleiterin Frau Dziwok darauf vorbereitet. Es stand ein Sportfest ganz besonderer Art auf dem Plan. Dazu waren aber weniger die sportlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler gefragt, sondern ihre Toleranz und großes Einfühlungsvermögen. Gemeinsam mit Bewohnern des Seniorenzentrums Pulsnitztal sollten Geschicklichkeits-, Denk- und Wahrnehmungsspiele durchgeführt werden. Die Klasse selbst hatte auch mit großer Sorgfalt zwei Stationen geplant. |
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| Im Rahmen des
Partnerschaftsvertrages, der zwischen der Ernst-Rietschel-Mittelschule
Pulsnitz und dem Seniorenzentrum nun schon seit einem Jahr mit den
unterschiedlichsten Aktivitäten von beiden Seiten mit Leben erfüllt
wird, stand nun das Sportfest als besonderer Höhepunkt an. Im
Ethikunterricht hatten sich die Kinder mit dem Thema "Der Mensch
und seine Verantwortung für den Mitmenschen" beschäftigt. Viel
Theorie über Vorurteile und deren Abbau war erarbeitet worden. Toleranz
sah aus der Unterrichtsperspektive gar nicht so schwierig aus.
Lehrerinnen und SchülerInnen sagten sich, was nützt alle Theorie, wenn
wir es nicht in der Praxis ausprobieren und so war der Gedanke der
Beteiligung an diesem Sportfest entstanden. Tatkräftig wurden sie
besonders von der Sozialdienstleiterin Frau Sörnitz und dem Personal
des Seniorenzentrums unterstützt. Natürlich kamen im Vorfeld doch
Bedenken und das eine oder andere Vorurteil bei den Kindern auf. Aber
auch die Lehrerinnen machten sich Gedanken, wie das Zusammentreffen
zwischen den Heimbewohnern und der Klasse verlaufen würde. Jede Sorge
erwies sich aber gleich nach der Ankunft bereits als unnötig. Ohne
Scheu und große Berührungsängste fand man schnell zu einander. Es
wurde ein toller Vormittag mit Kegeln, Seifenblasenpusten, gemeinsamen
Lachen, Zuhören und einfach füreinander da sein. Alle waren sich
einig, dass es so Spaß macht, zu begreifen, was Toleranz bedeutet.
U. Eckardt |
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