Füchse an der Mittelschule Pulsnitz

Nun weiß man natürlich, dass die Population der Rotfüchse in unserer Region wieder zugenommen hat und dass diese Tiere es ausgezeichnet verstehen, sich dem menschlichen Leben anzupassen.

Aber hier geht es um ein ganz anderes Problem. Ein Problem, das die ganze Menschheit beschäftigt. Es geht um Energie. "Energiesparfüchse gesucht" ist das Motto eines Wettbewerbes, der nun schon zum 3. Mal von der Stadtverwaltung Bautzen, dem Energie- und Wasserwerken Bautzen GmbH und dem Technologieförderverein Bautzen e.V. mit viel Engagement auf die Beine gestellt wurde. Dafür gebührt den Organisatoren ein großes Dankeschön. Schüler und Schülerinnen aller Schularten werden aufgerufen, sich mit dem Thema Energie auseinanderzusetzen.

Dabei standen in diesem Jahr Fragen im Mittelpunkt wie z.B.
"Welche Möglichkeiten gibt es um Energie zu sparen?"
"Was kostet Energieverschwendung?"

Erstmals beteiligten sich auch Schüler der Ernst-Rietschel-Mittelschule Pulsnitz an diesem Wettbewerb. Die Klasse 7b untersuchte in ihrem Projekt, welche Vorteile Energiesparlampen bringen. Unter Anleitung ihres Physiklehrers Herrn Kracht führten sie dazu vielfältige Messungen durch und fassten die Ergebnisse auf zwei schön gestalteten Anschauungstafeln zusammen.

Die Hauptschüler der 8. Klassenstufe entwickelten ein Würfelspiel für Familien, welches in unterhaltsamer Form Wissen zum Thema Energie und zum Energie-sparen vermitteln soll. Im Rahmen des Projektes schufen sie gemeinsam mit der Physiklehrerin Frau Rädel und dem Techniklehrer Herrn Schreiter das Modell eines Energiesparhauses. Dieses dient gleichzeitig zur Aufbewahrung des Spieles. Beide Projekte wurden im Rahmen des Wettbewerbes vom 28.06.2011 bis 02.07.2011 im Kornmarkt-Center Bautzen ausgestellt und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Engagement der Schüler und Schülerinnen wurde mit Preisen und einer Teilnehmerurkunde gewürdigt. Sicher sind die Exponate auch beim nächsten Tag der offenen Tür an der Mittelschule in Pulsnitz zu sehen. Eventuell regen sie den einen oder anderen dazu an, darüber nachzudenken, wie er mit Energie umgeht. Vielleicht sind dann bald noch mehr Füchse, ich meine Energiesparfüchse unterwegs.

M. Rädel
Projektleiterin

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