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Die
Weihnachtsgeschichte ganz kurz Mittlerweile zum achten Mal fand die Aufführung des Weihnachtsprogramms der Mittelschule Pulsnitz in der Sankt Nikolai Kirche in Pulsnitz statt. Hierzu hatten sich bereits zur abendlichen Voraufführung etwa 350 Gäste, darunter viele ehemalige Schüler und Eltern heutiger Schüler eingefunden. Am letzten Schultag war die Kirche dann ebenfalls bestens gefüllt. |
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welchem Aufwand an Arbeit und Zeit diese Aufführung verbunden ist, war
wohl nur den wenigsten der Gäste klar. Geprobt werden musste außerhalb
der Unterrichtszeit in Oberlichtenau und auch die Requisiten entstanden
hauptsächlich in den Freistunden der Schüler. Da es seit diesem Jahr
durch die Einführung des Faches WTH erstmalig kein musisches Profil mehr
gibt, wurde das Weihnachtsprogramm ausschließlich durch „freiwillige
Helfer“ auf die Beine gestellt.
Mit dem Lied „Mary’s Boy Child“ eröffnete der Pop- Chor das Programm. Nach einer kurzen Eröffnungsrede stimmte Thomas Grönert, leider ohne seinen kranken Partner Markus Höfgen, „Als ich ein Baby war“ an. Bei diesem Titel konnte sich der ein oder andere Zuschauer ein Lächeln nicht verkneifen. Die anfänglichen Probleme mit der Musik konnten durch die selbsternannten Tonmeister Paul Knobloch, Ive Winter (beide 15) und Markus Müller (14) schnell behoben werden. Auch für sie war es eine Premiere, denn die neue Technik wurde erstmalig -und dann noch in der Kirche- eingesetzt. |
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| Mit sanfteren Tönen wurde das Programm dann fortgesetzt. Es erklang „Heaven“, welches wiederum durch den Pop-Chor präsentiert wurde. Nach einem Instrumentalpotpourri folgte dann das eigentliche Highlight des Abends, das Weihnachtsspiel. „Weihnachten Light“, bei welchem der Slogan „Geiz ist geil“ schauspielerisch auf die Schippe genommen wurde. | |
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| Die
‚normale’ Weihnachtsgeschichte war den Darstellern zu „öde“, dem
Regisseur zu teuer und deshalb entstand eine Kurzfassung. Wozu drei
heilige Könige – einer reicht doch! Und „was Josef damit zu tun hat,
hab ich sowieso nicht verstanden“, so einer von vielen Kommentaren, bei
denen man erst einmal stutzte. Letztendlich wurde auch seine Rolle
gestrichen. Nach dieser ganzen Malerei im Drehbuch konnten sich alle doch
noch auf eine endgültige Fassung einigen: „Ehepaar, ausgesperrt, Kind
bald da, unerhört!...“ So lautet der Anfang der neuen Version.
Weitergehende Informationen kann man, wie man am Ende erfährt, über eine
0190er Telefonnummer abrufen. Und da sage noch einer, man hätte die
Zeichen der Zeit nicht verstanden. |
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![]() Maria und Joseph und der geizige Regisseur |
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![]() Alle Beteiligten werden aus finanziellen Gründen gefeuert! Eben "Weihnachten light"
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Doch
natürlich durften auch in diesem Weihnachtsprogramm traditionelle
Weihnachtslieder wie „Bald nun ist Weihnachtszeit“, „Stille Nacht,
heilige Nacht“ und „Süßer die Glocken nie klingen“ nicht fehlen.
Diese wurden den etwa 350 Zuschauern von Thomas Grönert und Vicky
Synnatschke präsentiert. Unterstützt wurden sie dabei durch ihre
Musiklehrerin Angela Kitzing. Für Vicky, die zurzeit die fünfte Klasse
an der Mittelschule besucht, war dies ihr erster großer Auftritt.
Mit ihren persönlichen Wünschen zur Weihnachtszeit beendeten die Sängerinnen des Pop- Chores das Programm, das wie im Flug vergangen war. Bleibt nur zu wünschen, dass diese Tradition des letzten Schultages vor den Weihnachtsferien auch im kommenden Jahr weiter geführt wird. |
![]() Besonderer Dank gilt dem Hausherrn, Pfarrer Meyer. Ohne seine Mitwirkung würde dem Programm der würdige Rahmen fehlen, den die Nikolai-Kirche seit Beginn der Aufführungen bietet! |
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| (Text: K. Garten, Fotos: A, Garten, R. Schreiter) | |